Am Montag gegen 13:20 Uhr wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Zirndorf mit dem Stichwort „VU LKW“ in die Schwabacher Straße alarmiert. Noch auf Anfahrt erfolgte die Alarmstufenerhöhung auf THL4, da eine eingeklemmte Person gemeldet wurde.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Sattelzug mit Kippmulde von der Verbindungsstraße FÜ19 kommend auf der abschüssigen Linkskurve in Richtung ASV-Sportplatz nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war, dort die Leitplanke durchbrochen hatte und schließlich die Böschung hinunter gestürzt und im angrenzenden Acker auf der rechten Seite zum Liegen gekommen war.
Die ersteintreffenden Kräfte aus Zirndorf konnten den Fahrer schnell erreichen und ohne weitere technische Maßnahmen aus dem Fahrerhaus befreien. Unmittelbar danach wurden, unterstützt durch Kameraden der Feuerwehr Wintersdorf-Leichendorf, direkt Reanimationsmaßnahmen für den Unfallfahrer eingeleitet. Währenddessen sicherten die weiteren Kräfte die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und fingen auslaufende Betriebsstoffe auf.
Trotz der sofort eingeleiteten und durch den Rettungsdienst fortgeführten Wiederbelebungsmaßnahmen des verunglückten Fahrers, verstarb dieser noch an der Unfallstelle. Erste Erkenntnisse von Polizei und Rettungsdienst lassen darauf schließen, dass bei diesem bereits vor dem Unfall ein medizinischer Notfall vorlag, welcher letztlich für das Unglück ausschlaggebend war.
Zur Betreuung der zahlreichen Zeugen und Einsatzkräfte, so wie zur Verständigung von Angehörigen wurde in Abstimmung mit der Kreisbrandinspektion auch die Notfallseelsorge (PSNV) hinzugezogen.
Die Abfahrt von der Verbindungsstraße war bis in die Abendstunden gesperrt, da im weiteren Verlauf eine aufwändige technische Bergung des LKWs durch eine Abschleppfirma vorbereitet und durchgeführt wurde. Gegen 22 Uhr waren diese Maßnahmen abgeschlossenen und die letzten verbliebenen Kräfte konnten den Rückweg antreten.
Wir danken allen Ersthelfern und eingesetzten Kräften aller Organisationen für Ihre Arbeit und sind in Gedanken bei den Angehörigen des Verstorbenen.

