Undefinierbarer Geruch in Einkaufszentrum

Vergangenen Donnerstag wurde die Feuerwehr Zirndorf um 8:29 Uhr mit dem Alarmstichwort „undefinierbarer Geruch“ in das Einkaufszentrum ZIM in der Nürnberger Straße alarmiert.

Auf Anfahrt wurde der Feuerwehr durch die Leitstelle mitgeteilt, dass bereits einige Personen über Atemwegsreizungen klagen und daher ein MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst wurde.

Bei Eintreffen konnte durch den Einsatzleiter ein beißender Geruch bestätigt werden, woraufhin der erste Trupp des HLF unter schwerem Atemschutz das komplette Erdgeschoß nach verletzten oder hilflosen Personen absuchte um diese gegebenenfalls aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Geschäfte und Räumlichkeiten bereits komplett evakuiert und alle Personen hatten sich ins Freie begeben. Der zweite Trupp des HLF machte sich ebenfalls unter schwerem Atemschutz daran Messungen im gesamten Erdgeschoß des ZIM vorzunehmen mit dem Ziel in Erfahrung zu bringen, um welchen Stoff es sich handeln könnte.

Zeitnah wurde eine Nachalarmierung von Kräften der eigenen Wehr zur Unterstützung vorgenommen. Auch die Feuerwehr Weiherhof wurde Nachalarmiert, um mit einem speziellen Messgerät an die Einsatzstelle zu kommen.

Weder an der gemeldeten Stelle, noch in anderen Bereichen des Einkaufszentrum konnten die Messgeräte die Konzentration eines messbaren Stoffes in gesundheitsgefährdender Form nachweisen, so dass Fachkräfte der Lüftungsfirma an die Einsatzstelle beordert wurden, mit denen das weitere Vorgehen abgesprochen werden konnte.

Nachdem auch diese Maßnahme ohne weitere wahrnehmbare Gerüche oder messbare Werte waren, wurde die Einsatzstelle an den Hausmeister übergeben und die Einheiten der Feuerwehr Zirndorf konnten wieder einrücken.

Unser Dank für die perfekte Zusammenarbeit geht hierbei an den Fachberater ABC, den Hausmeister des ZIM, die Techniker der Lüftungsfirma sowie an die Polizei und den Rettungsdienst. Vielen Dank auch an David Oswald für die zur Verfügung gestellten Bilder.

Gartenhaus in Vollbrand

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Zirndorf durch die ILS Nürnberg zu einem vermeintlich brennenden Baum am Fischerweg in Zirndorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt korrigierte die Leitstelle die Örtlichkeit und Einsatzmeldung. Laut Polizeirückmeldung stand in der Kleingartenkolonie Frauenschlägerstraße ein Gartenhaus bereits in Vollbrand und war im Begriff, auf die umliegenden Liegenschaften überzugreifen.
Die anfahrenden Kräfte drehten daher auf dem Weg zur ursprünglichen Einsatzstelle nördlich der Bibert ab und fuhren die südlich gelegene Kleingartensiedlung über die Jordanstraße an.

Vor Ort konnte durch den Feuerwehreinsatzleiter die durch die ILS angezeigte Einsatzlage bestätigt werden.
Daraufhin begannen die mit dem Zirndorfer Löschzug angerückten Einsatzkräfte, unter Atemschutz und mit insgesamt drei C-Rohren, zunächst mit der Eindämmung der Brandstelle durch eine Riegelstellung zu den benachbarten Objekten.
Anschließend wurden die Flammen von drei Seiten bekämpft und konnten somit binnen weniger Minuten unter Kontrolle gebracht werden.
Trotz begrenzten Zugangsmöglichkeiten zum betroffenen Grundstück, konnten die angrenzenden Bauten geschützt und vor größeren Schäden bewahrt werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde das durch die Flammen einsturzgefährdete Dach der Hütte entfernt und die letzten Glutnester beseitigt.
Zuletzt wurde durch den Einsatz von Schaummittel ein Wiederaufflammen der Trümmer unterbunden.

Die Feuerwehr Zirndorf war mit insgesamt acht Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften von 01:37 Uhr bis ca. 06:00 Uhr im Einsatz. Für viele ging es danach unmittelbar zur Arbeit weiter.

Die Feuerwehr Zirndorf dankt für die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Behörden.

Einsatzreiche Wochen

Trotz der aktuell breit diskutierten Finanzsituation der Stadt Zirndorf und der damit einhergehenden Einsparmaßnahmen, welche die Feuerwehr Zirndorf leider in besonderem Maße treffen, waren die Einsatzkräfte der Kernstadtwehr auch in den vergangenen beiden Wochen wieder unermüdlich im Einsatz.

In der vergangenen Woche wurde die Feuerwehr Zirndorf zu einem gemeldeten Brand einer landwirtschaftlichen Anlage nach Bronnamberg alarmiert. Vor Ort ging von einer brennenden Solaranlage auf dem Dach einer Scheune eine starke Rauchentwicklung aus. Die Flammen konnten durch den Einsatz eines Werfers über die Drehleiter sowie eines C-Rohres durch den Angriffstrupp des HLF 20 schnell und erfolgreich bekämpft werden. Der Schaden an der Halle konnte dadurch begrenzt werden. Nach mehreren Kontrollen der Anlage und der Unterstützung der Brandursachenermittler der Polizei wurde das Gebäude wieder an den Eigentümer übergeben.

Noch am Freitag derselben Woche wurde die Feuerwehr Zirndorf aufgrund eines Gefahrguteinsatzes in einem Postverteilerzentrum in Langenzenn alarmiert. Der ELW, RW 2, V-LKW sowie das LF 20 wurden gemeinsam mit dem ABC-Zug des Landkreises Fürth dorthin entsandt. Vor Ort unterstützten die Einheiten die örtlich zuständigen Kräfte.

Noch bevor die Kräfte aus dem Einsatz in Langenzenn zurückgekehrt waren, kam es in einem Reihenhaus im Pinderpark zu einem Küchenbrand. Die im Stadtgebiet verbliebenen Einsatzkräfte rückten mit HLF, Drehleiter, KLAF und TLF zur Einsatzstelle aus. Vor Ort drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus der Haustür und Flammen waren durch das Küchenfenster sichtbar. Der Angriffstrupp brachte den Brand unter Vornahme eines C-Rohres schnell unter Kontrolle. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz kontrollierte das stark verrauchte Gebäude und begann anschließend mit den Belüftungsmaßnahmen.
Am Abend dieses einsatzreichen Tages stand für einen Teil der Mannschaft zusätzlich noch eine Fortbildung im Bereich der technischen Hilfeleistung an einem LKW auf dem Programm.

An dieser Stelle sei betont, dass trotz aller Diskussionen und Enttäuschungen der vergangenen Wochen und Tage der Einsatz jedes einzelnen aktiven Mitglieds der Feuerwehr Zirndorf unvermindert bleibt.
Die Sicherheit der Bevölkerung im Stadtgebiet Zirndorf steht an erster Stelle.