Jahreshauptversammlung 2024

am 26.01.2024 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt, welche mit besonderen Ehrungen und Berichten gefüllt war.

Das Highlight des Abends war zweifellos die Ernennung von Oswald Friedrich zum 3. Ehrenmitglied des Vereins. Oswald Friedrich, der einst Zirndorfs erster Atemschutzgerätewart war, spielte eine maßgebliche Rolle beim Aufbau der Atemschutz-Gruppe in unserer Stadt. Anlässlich seines 70. Jubiläums als Vereinsmitglied und als Anerkennung für seine außergewöhnlichen Verdienste für die Feuerwehr in Zirndorf wurde Oswald Friedrich die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Die Veranstaltung wurde mit Grußworten von Landrat Bernd Obst, der die Feuerwehr als ein beeindruckendes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements lobte, und Bürgermeister Thomas Zwingel eröffnet. Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst wurden an die Kameraden Thomas Hilbert, Marco Rothgängel und Markus Fischer verliehen.

Die Kreisbrandinspektion, vertreten durch Reiner Harreuther, präsentierte verschiedene Neuerungen, darunter ein neues Flächenlagen-Konzept, ein Waldbrand-Konzept und berichtete die avisierte Auslieferung eines ELW2 (Einsatzleitwagen 2) wohl zum Ende des Jahres für den Landkreis.

Yvonne Vogtmann als stellvertretende Vorsitzende blickte auf das vergangene Jahr 2023 zurück und betonte die erfolgreichen Veranstaltungen wie den Kameradschaftsabend, das Maifest, das Grillfest zur Kirchweih und die Weihnachtsfeier. Sie dankte den Vereinsmitgliedern, die trotz ihres aktiven Dienstes tatkräftig mitgeholfen haben.

Im Haushaltsbericht wurde die solide Finanzlage des Vereins hervorgehoben.

Der erste Kommandant berichtete von 70 aktiven Mitgliedern, 39 Atemschutzgeräteträgern und 32 Maschinisten. Herausfordernde Einsätze im Jahr 2023 waren unter anderem ein Gartenhüttenbrand am 5. Januar und ein Brand eines Unterstandes im Fürther Stadtwald am 21. Juni. Zudem erinnerte er an den Unwettereinsatz in Nürnberg im Sommer 2023.

Berichte von Jugendwart und Staffelführung der Rettungshundestaffel wurden ebenfalls präsentiert, wobei die Führung der Rettungshundestaffel einen Wechsel verzeichnete. Der Ausblick des Kommandanten zeigte, dass die Entwicklung einer neuen Wache derzeit nicht absehbar ist, und die Zustände in der bestehenden Wache weiterhin problematisch sind.

Ein weiteres bedeutendes Ereignis des Abends war der Rücktritt eines Großteils des Vorstands, um die Wahl einer neuen Vorsitzenden und eines Stellvertreters zu ermöglichen. Yvonne Vogtmann wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt, während Max Neumann ihr als Stellvertreter zur Seite steht. Christian Kund übernimmt die Position des Kassiers, und Stefan Janker fungiert als Schriftführer. Die Kameraden Michael Urbani und Stephan Ristau teilen sich den Sitz als Aktivenvertreter.

Der Verein der Feuerwehr Zirndorf 1862 e.V. blickt gespannt in die Zukunft und bleibt weiterhin eine wichtige Säule des bürgerschaftlichen Engagements in unserer Gemeinde.

Indienststellung 68/30/1

Nach ca. 20 Jahren ist es nun soweit. Schweren Herzens trennt sich die Feuerwehr Zirndorf von der altgedienten Leiter der Fa. Metz. Auf hunderten Einsätzen war diese über zwei Jahrzehnte stets zur Stelle.
Doch alles Gute hat irgendwann mal ein Ende und so wurde am 02.01.2024 die drei Monate zuvor eingetroffen neue DLK der Fa. Rosenbauer in Dienst gestellt.
Bei den ersten beiden Einsätzen konnte das neue Fahrzeug bereits überzeugen. Für die Kollegen gilt es jetzt weiterhin sich an die neuen Eigenschaften zu gewöhnen und Erfahrungen im Umgang mit der DLK zu sammeln.

Hier mal ein kleines Vorstellungsvideo der neuen Drehleiter bei nächtlichen Bedingungen.

Erfolgreiche Großtierrettung

Am 01.12.23 wurde die Feuerwehr Zirndorf um kurz nach 13 Uhr mit dem Stichwort Großtierrettung zur Unterstützung örtlicher Kräfte zu einem Reitstall in Trettendorf alarmiert. Hierauf rückten ELW und V-LKW mit 6 Kameraden aus.

Vor Ort befanden sich bereits zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr sowie aus Roßtal und Oberasbach, die die anrückenden Zirndorfer optimal an die Einsatzstelle heranführen konnten und alles für den weiteren Einsatzverlauf vorbereitet hatten.

Hier lag ein hilfloses Pferd auf dem witterungsbedingt kalten Untergrund und schaffte es aus eigener Kraft nicht mehr aufzustehen. Um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Tieres, sowohl durch Unterkühlung als auch die liegende Position, zu vermeiden, galt es, dieses schnellstmöglich, jedoch unter Vermeidung von Gefahren für Tier und Retter, wieder auf die eigenen Beine zu stellen.

Unter tierärztlicher Überwachung konnte die Feuerwehr Oberasbach das Großtierrettungsgeschirr am Pferd platzieren. In Verbindung mit dem Palfinger-Kranausleger des Zirndorfer V-LKW wurde das über die meiste Zeit ruhig gebliebene Pferd dann vorsichtig angehoben und hatte bald wieder Boden unter den Füßen.

Glücklich über den positiven Ausgang traten die Einsatzkräfte nach ca. 1,5 Std. wieder den Heimweg an! Unser Dank gilt allen Einsatzkräften vor Ort für die gute Zusammenarbeit.